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Andere Therapien


Es gibt eine Reihe weiterer alternativer Behandlungsstrategien, die von manchen Patienten in Anspruch genommen werden.

Nur für die ketogene Diät, die vor allem bei schwer behinderten Kindern anwendbar erscheint, ist eine gewisse Wirksamkeit belegt. Für andere Verfahren (Akupunktur, Homöopathie u.ä.) fehlen überzeugende Wirksamkeitsnachweise.

Der Psychotherapie kommt im Zusammenhang mit dem Auftreten begleitender psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen eine Bedeutung in der Epilepsiebehandlung zu. Sie kann auch generell zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Der Therapeut sollte möglichst über Erfahrungen mit Epilepsiepatienten und entsprechende Kenntnisse verfügen.

Anfallsselbstkontrolle und Patientenschulung können über die Vermeidung ungünstiger Verhaltensweisen zu einer Reduktion der Anfallshäufigkeit und insgesamt zu einer Verbesserung der Situation beitragen, sie ersetzen aber nicht die medikamentöse Therapie.

Unsere Empfehlung: Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt, wenn Sie mit der schulmedizinischen Behandlung unzufrieden sind und über Alternativen nachdenken!

 

 
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