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Lernziele im Praktischen Jahr - Epileptologie


Profil des Faches und der Klinik für Epileptologie

Die Epileptologie nimmt eine besondere Stellung innerhalb des Faches „Neurologie" ein und umfasst einen umschriebenen, aber wichtigen und großen Anteil neurologischer Erkrankungen. Das Profil der Klinik für Epileptologie umfasst alle Möglichkeiten der epileptologischen Diagnostik und Therapie und beinhaltet assoziierte wissenschaftliche Arbeitsgruppen zu speziellen Fragestellungen. Der Studierende erhält somit während des PJ-Tertials die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in dieses spezielle Gebiet der Medizin zu erlangen.


Position des Studierenden

Der Studierende ist üblicherweise im Team der Station Foerster tätig und dort einem Assistenzarzt zugeordnet. Die weitere Supervision erfolgt durch einen der Oberärzte der Klinik sowie im Rahmen der Chefvisiten durch den Direktor der Klinik.


Lern- und Tätigkeitsprofil des Studierenden

Primäres Ziel ist es, dem Studierenden die Grundbegriffe der Diagnostik und Therapie von Epilepsien zu vermitteln. Dies geschieht

In einem zweiten Schritt soll der Studierende darüber hinausgehende Aspekte der Betreuung der an Epilepsie erkrankten Patienten kennen lernen:


Feststehende Ausbildungsmodule im Rahmen der PJ-Tätigkeit


Weitere, individuell zu gestaltende Lernmöglichkeiten

Die Mitarbeiter der Klinik sind offen für eine spezifische Diskussion in ihrem Arbeitsgebiet nach Rücksprache durch den Studierenden. Daneben besteht die Möglichkeit, die umfassende Video-Datenbank einzusehen, um damit Erfahrung in der Beschreibung und Zuordnung von Anfällen (epileptisch, synkopal, psychogen) zu sammeln.

 

Ansprechpartner sind:
Prof. Dr. Christian E. Elger: für alle Bereiche
Prof. Dr. Jürgen Bauer: Antiepileptika, Schwangerschaft, Status epilepticus
Prof. Dr. Heinz Beck: Experimentelle Neurophysiologie
Prof. Dr. Wolfram Kunz: biochemische Diagnostik
Prof. Dr. Klaus Lehnertz: Anfallsvorhersage
Prof. Dr. Christoph Helmstaedter: Neuropsychologie
Prof. Dr. Bernd Weber: Strukturelle und funktionelle Bildgebung (MRT)
• PD Dr. Ailing Kleefuß-Lie: Genetik
• Dr. Rainer Surges: Kardiologie, SUDEP 
Dr. Stefan Kuczaty: Kinderepileptologie
Dr. Robert Sassen: Kinderepileptologie
Dr. Michael Rademacher: Neue Antiepileptikaentwicklungen
• Frau Jelinek (MTA): Routine-EEG
• Frau Platte (MTA): Mobiles Langzeit EEG
• Frau Schruff (MTA): Video-EEG Monitoring
• Frau Drengner, Frau Wünsch (MTA): Antiepileptika Serumbestimmung
• Herr Gast (Techniker): Video-Datenbank

 

Eigenstudium

Wir erwarten, dass sich die Studierenden durch Literaturstudium und/oder die Teilnahme an regionalen Fortbildungsveranstaltungen zusätzlich informieren. Empfohlen werden

Wir erwarten, dass der Studierende sich in das Team der Klinik integriert. Wir erwarten einen respektvollen Umgang, insbesondere mit den Patienten. Wir erwarten, dass der Studierende am Ende des Tertials in der Lage ist, eine Diagnose zu erstellen und diese zu begründen. Er sollte in der Lage sein, einen Behandlungsplan zu erstellen, die Prognose des Patienten abzuschätzen und den Patienten sozialmedizinisch beraten können. Die Bewertung und Interpretation typischer Befunde in Zusatzuntersuchungen sollte beherrscht werden.

 

Ansprechpartner:
Professor Dr J. Bauer
0228 287 16954
juergen.bauer@ukb.uni-bonn.de


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